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Chronik des Fortschritts

Als der Zeitgeist nach Wildspoldsried kam
Gesundheit, Soziales & Miteinander
Gesundheit, Soziales & Miteinander
Wildpoldsried

Eine Arbeitsgruppe oder mehrere, die aufschreiben, was sich nach dem Krieg bei uns allmählich - wie in ganz Deutschland, so eines Tages auch  bei uns  - durch den Zeitgeist entwickelt hat. z.B.:    

  • Wann gab es das erste Auto im Ort oder Weiler? - Ich glaube bei Einsiedlers in Eufnach, 1950/51??
  • Wie viele Pkws gab es wann?
  • Umstellung der Heizung: Kohleöfen und Herde auf Erdöl und elektrische Herde oder mit Gas
  • vom Volksempfänger zum Radio, Plattenspieler, CDs Fernseher schwarzweiß, wann mit Farbe?
  • So kamen Anfang November 2014 12 Eritreer zu uns, die von einem Helferkreis mit zwölf Personen umsorgt wurden. Sie lernten Deutsch bei uns, manche machten eine Ausbildung. Wer hat noch nie mit einem gesprochen? Nie zuvor wurde ich von so vielen jungen Männern mit Respekt behandelt. Ich habe keine Ausländerfeindlichkeit wahrgenommen.
  • Was wurde/ wird für die Jugend gemacht, außer im Sportverein??
  • Wurden bei uns schon  schwule Paare getraut??
  • Reaktionen auf Missbrauchsfälle, Kirchenaustritte

Kommentare

vor 7 Monaten
Eine derartige Arbeitsgruppe ist grundsätzlich eine gute Idee, doch erscheint mir die Aufgabenstellung noch etwas zu beliebig. Das könnte so auf allein auf Chronik, Bildersammeln und Nostalgie hinauslaufen. Mir scheinen da die Teams rund um den Arbeitskreis Kultur und Geschichte sowie die Ehrenamtlichen im Dorfmuseum schon weiter zu sein. Außerdem sollte man unbedingt weiter zurück schauen und auch die Kriegszeit und die Jahre davor nicht auslassen. Mich hat ganz aktuell der Zeitungsbericht letzte Woche in der AZ sehr berührt, in dem die Hinrichtungen von zwei jungen Polen erwähnt wurden, die zuvor in Wildpoldsried eingesetzt war. Hier muss man bedenken, dass sich gerade das Zeitfenster schließt, in dem Zeitzeugen noch persönlich befragt werden können. Es sollte in diesem Zusammenhang aber auch dafür gesorgt sein, dass erste Hinweise ggfs. anonym eingereicht werden können, bevor eine persönliche Kontaktaufnahme erfolgt.
vor 7 Monaten
Das ist ja ein ganzer Strauß hervorragender Ideen, die zwar nicht unbedingt etwas mit klassischer Dorfentwicklung zu tun haben, die man sich aber trotzdem alle einmal genauer vornehmen sollte. Dabei scheinen mir die ersten vier Punkte tatsächlich schon bei den Leuten vom Dorfmuseum in guten Händen zu sein. Den fünften Punkt könnte man auch dort oder bei "Kultur & Geschichte" andocken, wenn man ihn unter den Oberbegriff "Als Fremde in Wildpoldsried an(ge)kommen" packt. Denn die Eritreer waren ja nicht die ersten "Flüchtlinge", die in Wildpoldsried aufgenommen wurden (und dann gerne geblieben sind). Insbesondere die Integration der Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg ist sicher eine der Wildpoldsrieder Erfolgsgeschichten. Das Jugendthema ist eindeutig ein Thema des Gemeinderats, der ja auch schon eine Jugendbeauftragte installiert hat. Außerdem spielen die Vereine, die aktiv Jugendarbeit betreiben, hier schon eine sehr engagierte Rolle. Das Thema "Zukunft der Kirche im Dorf. Welche Rolle kann die Pfarrgemeinde bei der künftigen Entwicklung unseres Ortes spielen?" darf die politische Gemeinde nicht aus der Hand geben, denn es geht dabei nicht nur die praktizierenden Katholiken, die aber selbstverständlich zusammen mit Anders- und Nichtgläubigen entsprechend daran beteiligt werden sollen. Weil die Primiz vor der Tür steht, darf man das Thema nicht mehr auf die lange Bank schieben und muss sich insbesondere auch der Mißbrauchsthematik stellen. Es sollte dabei - auch wenn es meines Wissens in Wildpoldsried nie Anhaltspunkte dafür gab - trotzdem eine Möglichkeit geben, etwaigen sexuellen oder geistlichen Mißbrauch vertraulich offenbaren zu können.
vor 6 Monaten
In der Chronik von Max Geist gibt es Zeitzeugnisse von Heimatvertriebenen und auch von einem Eritreer. Das lässt sich noch ausbauen. Man muss aus heutiger Sicht leider auch befürchten, dass der Krieg in der Ukraine auch noch Menschen von dort als Geflüchtete ins Allgäu bringt.
Idee aus Kempten vor 6 Monaten
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesucht! Könnte man auch in Wildpoldsried machen. Wer kennt noch Menschen, die den Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit in Kempten erlebt haben? Gemeinsam mit dem Heimatverein Kempten startet das Kulturamt 2022 ein Zeitzeugen-Projekt und sucht Interviewpartner:innen, die von ihren Erinnerungen der 1930er- und 1940er-Jahre vor Ort erzählen können. Die Interviews werden im Stadtarchiv gesammelt und sollen künftige Forschung, Ausstellungen und Vermittlungsarbeit für Jugendliche bereichern. So könnt ihr uns helfen: 👉 Informiert Menschen in eurem Umfeld, die als Zeitzeug:innen in Frage kommen könnten und erzählt ihnen vom Projekt. 👉 Erzählt euren Familien, Freund:innen und Bekannten von dem Suchaufruf. #Zeitzeugen #Nationalsozialismus #Stadtgeschichte #KemptenImNationalsozialismus #Kempten

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